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Das Studienjahrestreffen 2026 fand nach 19 Jahren wieder einmal in Erfurt statt. Von Brita organisiert und von Gisela unterstützt ließ das ausgewählte "Hotel Krämerbrücke" eine zentrumsnahe Unterbringung vermuten, was dann natürlich auch zutraf. Das "Cafe Nüsslein" in unmittelbarer Nachbarschaft ![]() des Hotels ‒ übrigens zeichneten sich diesmal alle Wege durch ihre Kürze aus ‒ war dann am → Montag (FOTOS) unser Treffpunkt, an dem auch die ersten Wiedersehensfreuden unsere Herzen beglückten. Bei Kaffee und Kuchen tauschten wir die ersten Neuigkeiten aus, besprachen die aktuellen Medikamentenpläne und versicherten uns gegenseitig, dass die gegenwärtige feucht-kalte Wettersituation zwar der Pflanzenwelt guttut, für unser Treffen jedoch das Klima allseits etwas milder sein sollte. Zwischen Kaffee und Abendessen im Wirtshaus Christoffel führte uns Ingrid durch einige Gassen und stille Winkel der Erfurter Altstadt. ![]() Lokales Bier und große Portionen deftiger Fleischgerichte in jahrhundertealtem Wirtshaus mit Mittelalterdekor ‒ so im Internet die gefällige Beschreibung der Lokalität Christoffel. Nein, es war nicht zu viel versprochen, denn wir verbrachten dort einige erbauliche Stunden. ![]() Aber man achte beim nächsten Besuche tunlichst darauf, dass die am Tische bedienenden Mägde und Knechte Speis und Trank skrupulös auf einem geeigneten Pergament notiren mögen. Kurzum: auf des Wirtes Rechnung fehlten am Schlusse einige Biere, die Barbara dann nachlöhnte. Betroffenheit bei allen, als wir am nächsten Tage von unseren angeblichen (so viel Bier trinken wir garnicht mehr!) Verfehlungen erfuhren. Den doch schönen Abend trübte dies indes nicht, zumal Jörg die von ihm wieder exzellent in Form und Inhalt gestaltete Studienjahreszeitung (Ausgabe 31) vor Ort verteilte. Herzlichen Dank! Wir freuen uns auf viele weitere Ausgaben. Am → Dienstag (FOTOS) ‒ das Wetter war so, wie wir es beim besten Willen nicht verdient hatten ‒ war die Besichtigung der Alten Synagoge und der Mikwe auf unserem Programm.
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![]() Das Steinhaus (UNESCO-Kulturerbe) und die Mikwe (auch Kulturerbe und bis dato für mich völlig unbekannt) brachte uns Frau Messerschmidt zum Schluss näher. Zwischenzeitlich hatte sich das Wetter nicht verbessert und alle Überlegungen, dass wir ein solches nicht verdient haben, waren überflüssig, denn es wurde immer kälter und der Regen verkam nicht zur Traufe, sondern zu einem unangenehmen Eisregen. Was erblickten wir in dieser Situation auf dem Domplatz, was lasen wir dort? Meisels Weisse, Braugold, Veltins, Thüringer Bratwurst vom Holzkohlegrill für 3.- €; und das Ganze in der Wärme und im Trockenen. Im Nu hatten wir dann auch den Domplatz Pavillon der Wirtin Wundermild okkupiert. ![]() Nach Stärkung (beim Biergenuss ist bei diesem feuchtkalten Wetter Zurückhaltung geboten4) und hinreichender Erwärmung, begaben wir uns zu den Domstufen, um für ein Gruppenfoto präsent zu sein. Mit dem Gruppenfoto ist das so ein eigenes Ding: entweder der Fotograf ist da, aber die Gruppe oder wesentliche Teile derselben nicht oder der Fotograf ist da , aber die ersten Gruppenmitglieder sind schon wieder verschwunden oder die Gruppe ist da, aber der Fotograf nicht oder der Fotograf ist auch da, aber er weiß nicht, wo sein Fotoapparat ist. Die Domstufen waren ‒ und das vereitelte im Wesentlichen ein dortiges Gruppenfoto ‒ recht steil, sodass die Nares5 der Treffteilnehmenden unnatürlich groß ins Bild gerückt wären. Die aufgespannten Schirme trugen zu einem ausleuchtenden Studiolicht auch nicht bei. ![]() Der Erfurter Dom war für einige von uns neu, und wir konnten sogar eine kurze Orgelsequenz erlauschen. |
Weiter ging es Richtung Petersberg mit der einzigen in Mitteleuropa weitgehend erhaltenen barocken Stadtfestung.![]() Gern hätten wir diese noch etwas intensiver erkundet, aber das Wetter, das Wetter... Aber wir konnten eine Regenlücke dann doch noch für ein Gruppenfoto nutzen und außerdem den mit Blumen gestalteten Städtenamen "ERFURT" im Hintergrund auch mit ablichten (s.o.). Ingrid führte uns über Schleichwege in der Altstadt zum Hotel, wo wir uns zum Abendessen, Klönschnack und den schon traditionellen Videos unserer Treffen vom Vorjahr einfanden. Ein Schreiben an der Herbergstür: "Wir haben geschlossen. Bitte beachten Sie, dass unser Restaurant heute aufgrund einer exklusiven Veranstaltung nicht öffentlich zugänglich ist." sicherte uns einen ungestörten Abend. Während in den Anfangszeiten unserer Treffen die Abende bis in den frühen Morgen reichten, diese aber mit fortschreitendem Alter immer kürzer wurden, setzte man uns fürsorglich diesmal eine altersgerechte Grenze, indem 150.-€ /h nach 23.00 Uhr extra zu berappen seien. Leute, was sind das für Zeiten?
Am → Mittwoch (FOTOS) besuchten wir Molsdorf, ![]() wo Gudrun und Waltraud das Fotografieren ausschließlich übernahmen.
Jochen, Juni 2026 1 Es waren weiterhin anwesend, aber leider nicht auf dem Foto: Fam. Löffler, Fam. Gröll, Karin mit Tochter, Fam. Heubach, Georg H., Reinhard K. ,Fam. John, Fam. Lich und Fam. Römhild 2 OT meiner Ehefrau:"Siehste, die hat den richtigen Mantel an." 3 z.B. Youtube 4 "Die Vesica urinaria des alternden Mannes unter dem Einfluss kühlen Bieres", Erfahrungsbericht 5 Nasenlöcher |